Druckfertige Ferienpass-PDFs auf Knopfdruck — ohne InDesign
Lange empfahlen wir InDesign für das händisch gepflegte Drucklayout. Heute exportiert ferienpass.online druckfertige PDFs in CMYK direkt aus dem Portal.
ferienpass.online bietet mehrere Wege, das Sommerprogramm aus dem System zu exportieren: XLSX für den Excel-Überblick, iCal für den Kalender — und seit jeher eine XML-Schnittstelle für Adobe InDesign. Wer den Ferienpass in Druck geben wollte, kam an einem Layout-Programm nicht vorbei. Das hat sich geändert.
Der bisherige Weg: XML nach InDesign
Wir haben früh erkannt, dass InDesign strukturierte XML-Daten importieren kann. Eine vom Portal exportierte XML-Datei sieht ungefähr so aus:
<Item item_id="1399" xmlns:aid="http://ns.adobe.com/AdobeInDesign/4.0/">
<Name>Mausefallen-Renner</Name>
<Description>Energie, Antrieb, Reibung …? Mit diesem Modell baust du
dir die Antwort selbst.</Description>
<DatePeriod>Do, 04.07. 10:00 — 13:00</DatePeriod>
<Age>Kinder ab 9 Jahre</Age>
</Item>
Mit einer einmalig getaggten InDesign-Vorlage konnten Layouts in Windeseile gefüllt werden. Vorteil: maximale gestalterische Freiheit. Nachteil: InDesign reagiert allergisch auf jedes überflüssige Leerzeichen — und es braucht jemanden im Haus, der das Programm beherrscht.
Heute: PDF-Export aus dem Portal
Bei der Jugendpflege Alfeld wechselte das Personal — und plötzlich saß niemand mehr mit InDesign-Kenntnissen am Tisch. Daraufhin haben wir eine Schnittstelle programmiert, die alle Ferienpass-Angebote als druckfertiges PDF exportiert. Das individuelle Layout bleibt erhalten.
Technisch wird das Drucklayout vom Portal als HTML mit Druck-Stylesheet erzeugt:
<style>
@page {
sheet-size: 152mm 152mm;
size: 148mm 148mm;
margin: 8mm;
marks: crop;
}
.offering { page-break-after: always; }
</style>
Das Portal liefert die Datei intern an einen Renderer, der das PDF in CMYK mit Anschnitt erzeugt. Im Backoffice klickt man auf „Export” — fertig. Veranstalterinnen und Veranstalter können sich darüber hinaus jederzeit einen Korrekturabzug ziehen.
Welcher Weg passt?
- PDF-Export. Für alle, die schnelle, hochwertige Druckdaten ohne Layout-Software brauchen. Inhaltliche Anpassungen passieren im Portal, nicht im PDF.
- XML-Export. Wer ein sehr individuelles Layout möchte oder redaktionell stark in einzelne Angebote eingreift, bleibt mit InDesign flexibler.
Die meisten Träger fahren heute den PDF-Weg. Umschlagseiten und das Vorwort macht ggf. die Druckerei — die Angebotsseiten liefert das Portal.